Florian Pronold im Rotter Festzelt

13.05.2010

Zu Beginn prangerte Florian Pronold die Milliardenverschwendung beim Kauf der Hypo Group Alpe Adria an. In diesem Zusammenhang habe die CSU nicht das erste Mal bewiesen, dass sie unfähig sei, mit Geld umzugehen. Pronold bat die Anwesenden sich vorzustellen, was man mit dem verschwendeten Geld in Bayern hätte anfangen können: "Das wären 60 Millionen Euro für alle Landkreis und kreisfreien Städte in Bayern gewesen oder man hätte 15 Jahre lang jedem Studenten in Bayern die Studiengebühr bezahlen können." Stattdessen wisse nun Kärnten nicht wohin mit dem ganzen Geld, das sie bei der Transaktion erhalten haben. "Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man schon wieder darüber lachen", so Pronold weiter, denn es sei schon eine besondere Schande, sich als Bayer von den Österreichern über den Tisch ziehen zu lassen.

Auch dürfe man nicht die Errungenschaften der SPD auf dem Bereich der erneuerbaren Energien vergessen, mahnte Pronold. Durch das Vorantreiben von Biogas- und Fotovoltaikanlagen seien gerade im Handwerkssektor tausende Arbeitsplätze geschaffen worden, die Pronold nun durch das Verbot der Freiflächenanlagen für Landwirte und Gemeinden wieder in Gefahr sieht. Die einzige Möglichkeit, dass die CSU auf alternative Stromerzeuger zur Atomkraft wechselt, sah Pronold nur dann, wenn sie die "Talente" ihrer Politiker nutzen würde: "Könnte man die Umfallgeschwindigkeit eines Horst Seehofer in Energie umwandeln, bräuchte Deutschland keine Atomkraft mehr und könnte man die heiße Luft, die ein Markus Söder produziert, ebenfalls umwandeln, würden wir ganz Europa mit Energie versorgen."

Dennoch blieb Florian Pronold am Ende seiner Rede optimistisch. Auf dem Aktienmarkt sei der beste Zeitpunkt einzusteigen, wenn die Kurse niedrig stehen, erklärte er den Anwesenden und gerade darum sei nun ein guter Zeitpunkt, das Vertrauen in die SPD zu investieren: "Wären wir eine Aktie, von dem Aufstieg, der der SPD nach all dem bevorsteht, würde jeder Broker am Aktienmarkt nur träumen."

Auszug aus der Wasserburger Zeitung vom 14.05.2010


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